Die Ayurveda Massagen

 

Um zu wissen, wie ein Mensch massiert werden sollte, muss deshalb zunächst  seine Konstitution ermittelt werden.

 

Ist ein Mensch sehr leicht und mager, so herrscht zu viel Wind und Äther in ihm, deshalb benötigt er Massagen welches diese Elemente ( Vata) ausgleicht und die Schwere und Substanz wieder fördert.

 

    Ein Mensch der über zu viel Feuer (Pitta) verfügt,

benötigt Massagen die das Feuer abkühlt und zugleich eine gewisse Ruhe vermittelt.

 

    Wenn Wasser und Erde (Kapha) dominieren, die ihre Natur nach feucht, träge, ölig und schwer sind, benötigen der Betroffene Massagen, welche Leichtigkeit, Aktivität und Trockenheit fördert.

 

So vielfältig und individuell der Mensch auch ist,

ist auch die Auswahl der unterschiedlichen Öl- und Massageanwendungen im  Ayurveda.

 

Unter "Snehana" versteht man beispielsweise all jene Verfahren,

die ihre Wirkung ausschließlich durch die heilige Kraft der Massage Öle entfalten.

 

Bei anderen ayurvedischen Massagen stehen neben den Ölen die Massagetechnik

und die Person des Massierenden im Vordergrund.

 

Vor allen in Indien trifft man zahlreiche Ayurveda - Meister, welche die ayurvedischen Massagen lehren, die auf den Bewegungsapparat Einfluss nehmen und zugleich mit der Lebenskraft (Prana), der massierten Person arbeiten.

 

Diese Massageformen konzentrieren sich auf die Lösung von körperlichen sowie energetischen Blockaden in den Vital Punkten (Marmas), den Energie - Meridiane (Nadis), und den Körperkanälen (Srotas).